Fachhochschule Südwestfalen
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Kompetenzen des Industriearbeiters 4.0

Koch, Jonas Maximilian

Die Meinungen stimmen weitestgehend darin überein, dass die Digitalisierung im Sinne von Industrie 4.0 neue Ansprüche an die Qualifikations- und Kompetenzanforderungen der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer stellen wird. Diverse Publikationen und Beiträge legen nahe, dass insbesondere ITKompetenz, Interdisziplinarität, Intuition und Kreativität zukünftig an Bedeutung gewinnen werden. Wie diese Kompetenzen in der Arbeitswelt 4.0 zur Anwendung kommen, wird weniger ausführlich geschildert. Uneinheitlich ist das Meinungsbild bezüglich der Frage, welchen Einfluss der technologische Fortschritt in Zukunft auf die Qualifikationsstruktur in den Unternehmen haben wird. Mittels qualitativer Experteninterviews am Standort Südwestfalen, soll Aufschluss darüber gegeben werden, welche Relevanz diesen Zukunftskompetenzen beigemessen wird und wie diese Kompetenzen in der Produktion 4.0 zur Anwendung kommen. Hieraus sollen ebenfalls Rückschlüsse auf zukünftige Qualifikationserfordernisse und -strukturen abgeleitet werden. Die Ergebnisse der Interviews zeigen, dass die Relevanz der Industrie 4.0-Kompetenzen von den Experten recht unterschiedlich bewertet wird und nicht so eindeutig ist, wie es einschlägige Publikationen vermuten lassen. Tendenziell wird von einer Notwendigkeit der Höherqualifizierung der Belegschaft ausgegangen. Jedoch könnte bei bestimmten Berufsgruppen auch eine Dequalifizierung als Folge technischer Rationalisierung drohen. Durch die geführten Interviews wird deutlich, welchen gestalterischen Raum die Digitalisierung für zukünftige Arbeitswelten eröffnet.

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